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August 2008: Ein verlängertes Wochenende in Riga
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Freitag, 22.8.: Rundgang durch die Altstadt

- Von Köln aus fliege ich nach Riga

- Mit dem Taxi fahre ich zum Hotel Anda

- Das Hotel befindet sich etwas außerhalb der Innenstadt

- Typisch für diese Wohngegend sind die alten Holzhäuser

- Mit der Tram fahre ich in die Innenstadt

- Im Zentrum der Altstadt angekommen bewundere ich ...

- zuerst einmal das Schwarzhäupterhaus

- Dieser prächtige Renaissancebau war einst ...

- das Versammlungshaus der unverheirateten Kaufleute

- Zeichen für eine freie Stadt: die Roland-Statue auf dem Rathausplatz

- Doch - so steht es auch in jedem Reiseführer - die schönste Attraktion Rigas ...

- sind die hübschen Frauen, die mit zentimeterhohen Absätzen über das Kopfsteinpflaster flanieren

- Hohe Absätze sind hier so beliebt, dass Warnschilder aufgestellt werden müssen!

- Die größte Kirche des gesamten Baltikums ist der Dom zu Riga

- Mein weiterer Rundgang führt mich zum Schloss, dem Sitz der lettischen Präsidentin

- Die bekanntesten Häuserfassaden der Stadt sind die der "Drei Brüder"

- Doch die gesamte Altstadt ist voll gestopft mit den prachtvollsten Bauwerken

- Die kleine Gilde im neogotischen Stil

- Am Basteiberg angekommen, fällt mir ein hier wohl üblicher ...

- Hochzeitsbrauch auf: die Paare befestigen ein Schloss an einem Brückengeländer

- Wegen seiner fast heiligen Bedeutung für die Letten streng bewacht wird ...

- das Freiheitsdenkmal

- Panoramabild: Das Freiheitsdenkmal Lettlands

- Die Figuren in Richtung Osten zeigen Leid und Unterdrückung

- die Richtung Westen sind stolz und frei

- Hier beginnt auch die Neustadt ...

- die geprägt ist von ihren prächtigen Jugendstil-Bauten ...

- mit denen Riga zu Recht auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht

- Auch eine orthodoxe Kathedrale gibt es in Riga

- Sie gehört zu den Überbleibseln aus der sowjetischen Besatzungszeit

- ... genauso wie die Akademie der Wissenschaften oder auch "Geburtstagstorte Stalins"

- Als es langsam Abend wird in Riga

- ... fahre ich mit der Tram zum Lido Atputas centra

- Einem riesigen und sehr beliebten Restaurant mit angeschlossenem Vergnügungszentrum

- Hier bekommt man typisch lettisches Essen zu recht günstigen Preisen

- Zurück in der Altstadt genieße ich die Abendstimmung

- Passend dazu findet heute eine Aktion statt, bei der alle Brücken der Stadt ...

- von den Einwohnern Rigas mit Kerzen erleuchtet werden
Samstag, 23.8.: Museen und die Petrikirche

- Am nächsten Morgen fahre ich schon früh zurück in die Innenstadt

- Einer der größten Märkte Europas ...

- findet täglich in den fünf riesigen Markthallen statt

- Eine besonders günstig feilgebotene Spezialität: Kaviar

- Mit dem Bus fahre ich zum Ethnografischen Freilichtmuseum außerhalb der Stadt

- Es bietet einen sehr schönen Einblick ...

- in die Vergangenheit des alltäglichen Lebens in Lettland

- Auf dem riesigen Gelände finden sich über 100 Gebäude aus allen Landesregionen

- Fischerdorf aus der Region Kurland

- Das Museum ist mit viel Liebe zum Detail errichtet

- Die typischen Blumenkränze finden sich an vielen Stellen

- Die meisten Gebäude können von innen besichtigt werden

- Teilweise werden sie sogar noch bewirtschaftet

- Orthodoxe Kirche aus der Region Lettgallen (erbaut 1930)

- Lettisches Wohnhaus aus dem Jahre 1925

- ... und das dazugehörige Wohnzimmer

- In der Museumsgaststätte esse ich ein typisch altlettisches Gericht:

- Frikadellen mit Kartoffeln und Sauerkraut

- Zurück in Riga ...

- besuche ich das Okkupationsmuseum

- Es dokumentiert auf eindrucksvolle Weise die 50 Jahre dauernde Fremdherrschaft

- In dieser Zeit wurden 550.000 Letten erschossen

- ... oder verschleppt

- Urkunde Islands, das am 22.8.1991 als erstes Land die Unabhängigkeit Lettlands anerkannte

- Gegenüber vom Museum steht die Petrikirche mit ihrem barocken Turm

- In ihr finden nicht nur häufig Konzerte statt

- ... sondern man kann den Kirchturm auch mit einem Fahrstuhl hinauf fahren

- Panoramabild: Blick von der Petrikirche aus auf Riga
Sonntag, 24.8.: Der Ostseestrand von Jurmala

- Am nächsten Morgen fahre ich vom Hauptbahnhof ...

- in das nahe gelegene Jūrmala

- Der Badeort wartet mit einer tollen Flaniermeile

- ... und hübschen Ferienhäusern auf

- Doch vor allem findet man hier einen 30 km langen, weißen Sandstrand

- Ein passender Ort für die letzten Stunden ...

- meines wunderbaren Kurztrips nach Lettland
