Bericht

Mai 2007:  Ägyptenreise nach Kairo und Hurghada

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Reisebericht


Der Sphinx, im Hintergrund die Chephren-Pyramide
Die Pyramiden von Gizeh zählen zu den Sieben Weltwundern

Die Pyramiden von Gizeh zählen zu den Sieben Weltwundern
Kurzfristig haben wir günstige Flüge nach Hurghada in Ägypten bekommen. Das hat uns auf die Idee gebracht, von Hurghada aus die "Mutter der Welt" zu besuchen: das legendäre Kairo.

Wir fliegen also Anfang Mai nach Hurghada. Dort werden wir als erstes zwei Tage am Strand des Roten Meeres entspannen. Um uns in angemessener Umgebung erholen zu können, haben wir drei Übernachtungen in einem Clubhotel der Marke "Calimera" mit All-inclusive Verpflegung gebucht.

Am dritten Tag werden wir dann mit Egyptair nach Kairo fliegen. Dort verbringen wir drei Tage und haben somit ausreichend Zeit das ägyptische Museum, die Pyramiden, den Sphinx und die Menschen in der größten Stadt auf dem afrikanischen Kontinent zu erleben.

Die Flüge von Hurghada nach Kairo und zurück kosten auf deutschen Internetseiten oder bei der deutschen Egyptair-Vertretung 107 Euro pro Person. Doch ich buche die Flüge direkt auf der internationalen Seite von Egyptair. Dort kosten sie - als eTicket Variante - lediglich 493 Ägyptische Pfund (das entspricht 60 Euro pro Person).

Zur Übernachtung haben wir uns nicht irgendein Hotel ausgesucht, sondern das 5-Sterne-Hotel "Sheraton Cairo Towers", das als eines der Wahrzeichen Kairos direkt am Nil gelegen ist.

Im Anschluss an unseren Besuch in Kairo bleibt uns noch ein weiterer Tag zur Erholung in Hurghada, für den wir uns das "Triton Empire Beach" ausgesucht haben.

Dienstag, 1.5.: Ankunft am späten Abend

Der Pool des Calimera zieht sich wie ein Fluss durch die Hotelanlage
Am späten Abend erreichen wir unser Hotel in Hurghada

Am späten Abend erreichen wir unser Hotel in Hurghada
Da wir erst realtiv spät in Düsseldorf einchecken, bekommen wir leider keine zwei Plätze mehr direkt nebeneinander. Auch sonst ist der Flug nicht gerade perfekt, so ist das Unterhaltungssytem nicht in Betrieb und uns steht weder ein Film noch das Radioprogramm zur Verfügung. Dafür dürfen wir aber kostenloses Essen und den freundlichen Service der TUIfly-Crew genießen, wie das ja inzwischen nicht mehr bei jedem Billigflieger selbstverständlich ist.

Im neu renovierten Flughafenterminal von Hurghada angekommen sehen wir mehrere Wechselstuben. Wir vergleichen die Preise und wechseln dann 175 Euro in Ägyptische Pfund um. Gleichzeitig kaufen wir bei der selben Geldwechselstube für 13 Euro pro Person die zur Einreise notwendigen Visa-Marken, die wir in unseren noch mindestens drei Monate gültigen Reisepass einkleben müssen.

Vor dem Flughafenterminal stehen auf einem Parkplatz zahlreiche Taxis. Wir haben nicht wirklich Lust heute Abend noch stundenlang zu verhandeln und geben uns - nach den trotzdem nicht zu vermeidenden Preisdiskussionen - mit einem Fahrtpreis von 50 Ägyptischen Pfund zufrieden. Unser Clubhotel Calimera liegt etwas außerhalb von Hurghada. Nach dem Einchecken betreten wir unser Zimmer, mit dem wir recht zufrieden sind. Von unserem Balkon blicken wir auf den Pool, der aus zwei großen Hauptpools besteht, zwischen denen sich eine dem Nil nachempfundene Verbindung durch die Hotelanlage schlängelt. Hinter dem zweiten Pool befindet sich der Strand und das rote Meer.

Inzwischen ist es schon nach 23 Uhr. In der Hotellobby ist ein kleines Mitternachtsbuffet aufgebaut. Hier bedienen wir uns, machen einen kleinen Rundgang durch das Hotel und legen uns anschließend schlafen.

Mittwoch, 2.5.: Der erste Tag im Clubhotel Calimera

Das Frühstück ist wirklich gut, selbst der Kaffee, der z.B. in spanischen Hotels meist ungeniessbar ist, schmeckt in Ägypten sehr gut.

Der Hotelstrand des
Der Strand unseres Clubhotels lädt zum Entspannen ein

Der Strand unseres Clubhotels lädt zum Entspannen ein
Nachdem wir uns gegen 5 Euro Kaution jeder ein Poolhandtuch ausgeliehen haben, begeben wir ans Meer. Und hier bleiben wir auch die nächsten Stunden. Wir sonnen uns und schlafen ein wenig. Zwischendurch gehen wir mit unserer mitgebrachten Schnorchelausrüstung ins Wasser. Das Wasser ist - selbst wenn man weit hinaus schwimmt, nicht besonders tief. Beim Schnorcheln entdecken wir viele Korallen und bunteste Fische. Ein sehr schönes Erlebnis.

Direkt am Strand befindet sich das Strandrestaurant und die -bar. Da wir All-inclusive gebucht haben, gönnen wir uns - während wir in der Sonne relaxen - ab und zu einen Cocktails. Sehr zu empfehlen ist der Eiskaffee. Im Strandrestaurant essen wir zur Mittagszeit Pizza, Salat und andere Snacks.

Das Essen erfüllt höchste Ansprüche
Das Abendessen wird perfekt präsentiert und schmeckt sehr gut

Das Abendessen wird perfekt präsentiert und schmeckt sehr gut
So verbringen wir den Tag und erst gegen Abend gehen wir zurück auf unser Zimmer. Dort machen wir uns frisch für das Abendessen. Im Restaurant ist heute "Candleligt-Dinner", d.h. auf elektrisches Licht wird verzichtet. Statt dessen werden Kerzen verwendet.

Darüber hinaus ist alles sehr nett dekoriert. Überhaupt: vom Essen sind wir sehr positiv überrascht. Das Angebot ist groß und die Qualität sehr sehr gut. Wir essen arabisches Brot mit ägyptischem Weichkäse, leckere Lasagne, frisches Obst und Auberginen mit Parmesan überbacken.

Nach dem Essen lassen wir den Abend mit einem Whiskey-Eiskaffee am Strand ausklingen.


Donnerstag, 3.5.: Der zweite Tag am Strand

Nach dem Frühstück gehen wir wieder an den Strand. Heute ist es sehr warm (39 Grad), im Laufe des Tages kühlt es sich aber etwas ab. Natürlich schnorcheln wir auch wieder und schwimmen dabei heute weiter hinaus als gestern. So sehen wir noch viel mehr farbenfrohe Fische.

Im Hotel buchen wir für unsere Fahrt morgen zum Flughafen vorab einen Taxitransfer für 15 Euro. Beim wieder sehr guten Abendessen genießen wir Nudeln al arabiata, Semelknödel, Kartoffelpuffer, Erbsen, Brokolli und die zahlreichen Deserts, die das Buffet bietet.

Freitag, 4.5.: Der erste Nachmittag in Kairo

Heute stehen wir schon um halb sieben auf. Wir packen unseren Koffer und begeben uns ins Restaurant, wo wir noch einmal in Ruhe frühstücken.

Am Freitagmorgen fliegen wir weiter nach Kairo
Mit Egyptair fliegen wir nach Kairo

Mit Egyptair fliegen wir nach Kairo
Um 7:45 Uhr holt uns unser Taxi ab. Wir lassen uns am Terminal für Inlandsflüge absetzen. Da wir aber etwas zu früh sind, müssen wir noch warten bis der Check-In-Schalter öffnet. Um 10:50 Uhr startet unser Flieger der Airline "EgyptAir" dann endlich Richtung Kairo. Der Flug dauert eine Stunde, während der uns ein Kaffee und ein kleiner Snack serviert wird. Als wir Kairo erreichen, erblicken wir die Pyramiden schon aus der Luft und freuen uns, die wohl berühmtesten Bauwerke der Welt bald aus der Nähe zu sehen.

Am Flughafen angekommen werden wir sofort von einem - eigentlich seriös aussehenden Herren - empfangen. Er behauptet, er sei von der offiziellen Touristeninformation und gibt uns auch gleich Tipps, wie wir am besten - und kostenlos - zu unserem Hotel kommen können. Nachdem wir den Koffer vom Kofferband geholt haben, nimmt er uns diesen ab und führt uns zu einem angeblichen Touristeninformations-Büro am anderen Ende des Flughafens. Erst hier merken wir, das wir einem Schlepper auf den Leim gegangen sind, vor die eigentlich jeder Ägypten-Reiseführer warnt. Plötzlich kostet natürlich alles Geld und wir sollen direkt irgendwelche Ausflüge kaufen. Doch darauf verzichten wir und hauen einfach ab. Vor dem Terminalgebäude finden sich genügend Taxis. Für 50 Pfund fahren wir zu unserem 5-Sterne-Hotel "Sheraton Cairo Towers" in die Innenstadt.

Blick vom Balkon des Hotels
Vom Balkon unseres Zimmers blicken wir direkt auf den Nil

Vom Balkon unseres Zimmers blicken wir direkt auf den Nil
Das Hotel ist ausgesprochen gut, um nicht zu sagen, es ist das wohl luxoriöseste Hotel in dem ich bisher auf meinen Reisen genächtigt habe - und das für nicht einmal 40 Euro pro Person und Nacht. Wir bekommen das sehr gute Zimmer 1712 im 17. Stock (von 25). Von unserem Balkon haben wir einen einfach umwerfenden Blick auf den Nil. Die Ausstattung des Zimmers übertrifft alles, was ich bisher gesehen habe. Fünf Kopfkissen und zehn Handtücher stehen uns zur Verfügung. Im Badezimmer befindet sich sogar eine Box, in die wir unsere Schuhe stellen können, damit der Zimmerjunge weiß dass er sie putzen soll.

Wir ruhen uns zuerst etwas aus und machen uns wenig später zu Fuß auf den Weg um die 15-Millionen-Einwohner-Stadt zu erkunden.

Wir stürzen uns in den Verkehr der 15 Millionen Einwohner Stadt
Zuerst müssen wir uns mit dem Verkehrschaos anfreunden

Zuerst müssen wir uns mit dem Verkehrschaos anfreunden
Als wir das Hotel verlassen haben, stehen wir sofort mitten im Verkehrschaos Kairos - und das ist unbestritten das größte Verkehrschaos der Welt!

Im Vergleich dazu sind Neapel oder Rom eine verkehrsberuhigte Zone. Besonders als Deutscher, der strenge Verkehrsregeln gewöhnt ist, kann man kaum glauben wie die Verkehrsregeln hier sind: nämlich gar nicht!

Es gibt keine Ampeln (die wenigen die es gibt werden von niemandem beachtet), keine Vorfahrtsregeln und keine Fahrbahnmarkierungen. Man fährt einfach. Nachts wird meist kein Licht eingeschaltet und statt zu blinken hupt der Ägypter lieber. Genauso wie wenn er geradeaus fährt - dann wird nämlich auch gehupt, was zu einem pausenlosen Hupkonzert führt, das selbst nachts nicht unterbrochen wird. Als Fußgänger ist man in diesem Chaos der Schwächste. Eine Straße zu überqueren wird so jedesmal zu einem Abenteuer, nach einiger Übung ist es aber schaffbar.

Der 187 Meter hohe Cairo Tower
Vom Cairo Tower aus verschaffen wir uns einen Überblick über die Stadt

Vom Cairo Tower aus verschaffen wir uns einen Überblick über die Stadt
Um erst einmal eine Orientierungshilfe zu haben, laufen wir über eine Brücke direkt vor unserem Hotel auf die Insel Gezira zum 187 Meter hohen Fernsehturm der Stadt. Er erinnert in seiner Bauweise an eine Lotusblume und besitzt eine für Besucher geöffnete Aussichtsplattform. Zur Zeit wird der Turm renoviert, was auch dringend notwendig scheint. Der Eintritt kostet 60 Pfund, zusammen mit einem Softdrink 80 Pfund und mit einer Mahlzeit 100 Pfund. Wir wählen die Eintrittskarte mit Getränk und fahren mit dem Fahrstuhl nach oben.

Von hier haben wir eine sehr gute Aussicht auf die Stadt. Am Horizont können wir die Pyramiden von Gizeh sehen, wenn auch nur schemenhaft, denn Kairo ist stets von einer dicken Smog-Wolke bedeckt.

Anschließend gehen wir ins Restaurant und trinken unseren Softdrink. Das Restaurant ist ziemlich schmuddelig und wir sind froh, dass wir kein Essen gekauft haben.

Wieder zurück auf dem Boden laufen wir weiter über die zweite Brücke zur Nilseite gegenüber unseres Sheraton-Hotels. Dort laufen wir vorbei am Ägyptischen Museum zum Midan Tahrir, einem riesigen Kreisverkehr, der das moderne Stadtzentrum markiert. Hier beginnt die Sharia Talaat Harb, eine Einkaufsstraße wie man sie auch von europäischen Großstädten kennt.

Hier werden wir direkt von einem freundlichen und sympathischen Ägypter angesprochen. Er erklärt sich bereit uns den Weg zu dem Restaurant, das wir suchen, zu zeigen. In einer Seitenstraße sagt er uns dann, dass dieses Restaurant leider noch bis 18 Uhr geschlossen sei - aber wir stehen ja gerade zufällig vor seinem Parfümladen und wir könnten doch noch einen Mokka mit ihm trinken. Als wir erstmal im Laden sind, gibt es kein Entrinnen mehr. Selbst sein junger Sohn ist in die Tricks des Aufschwatzens involviert und mit dreisten Lügengeschichten bringen sie uns dazu, satte 200 Pfund für eine Flasche Lavendelöl zu bezahlen. Das ist zwar nicht völlig überteuert (falls das Öl echt ist), aber eigentlich wollten wir doch gar kein Öl haben! Ich denke diese Erfahrungen wird wohl jeder Kairo-Besucher machen, denn wenn man es nicht erlebt hat, glaubt man einfach nicht, wie professionell und hinterhältig diese Schlepper vorgehen. Ohne den Ägyptern unrecht tun zu wollen - aber die wichtigsten Worte, die man als Tourist kennen sollte sind "la schukran" (arabisch für "nein danke").

Die ägyptische Küche gefällt uns gut
Landestypisches Essen gibt es im Restaurant Felfela

Landestypisches Essen gibt es im Restaurant Felfela
Nachdem wir aus dem Parfümladen geflüchtet sind, suchen wir nun lieber alleine das in unserem Reiseführer empfohlene Restaurant "Felfela". Wir finden es in einer Seitenstraße namens "Sharia Hoda Sharawi" und es ist natürlich nicht geschlossen. Direkt um die Ecke ist das einfacher zu findende "Felfela Take Away", mit dem das eigentliche Felfela aber nicht verwechselt werden darf. Das Felfela bietet ägyptische Speisen wie Mezza, Kebab und gegrillte Taube. Wir wählen Kebab (Gegrilltes) vom Rind, Lamm und Huhn. Sehr zu empfehlen ist auch der absolut perfekt zubereitete Vanillepudding mit dem ägyptischen Namen Mehallabia. Für das sehr gute Essen mit Getränken und Nachtisch bezahlen wir für zwei Personen in diesem Nobelrestaurant gerade einmal 100 Pfund, was ungefähr 12 Euro entspricht. Zu verstehen sind diese Preise wohl nur wenn man weiß, dass der monatliche Durchschnittsverdienst eines Ägypters ungefähr 50 Euro beträgt.

Den Rest des Abends verbringen wir auf der Einkaufsstraße
Die Einkaufsmeile Sharia Talaat Harb im modernen Stadtzentrum

Die Einkaufsmeile Sharia Talaat Harb im modernen Stadtzentrum
Den Rest des Abends bummeln wir die Sharia Talat Harb entlang. Wir sehen zwar viele günstige Angebote (ein Paar Schuhe kostet beispielsweise um die 20 Pfund was 2,50 Euro entspricht), doch modisch gefällt uns hier rein gar nichts.

Wie in allen arabischen Ländern, in denen man hohe Tagestemperaturen gewohnt ist, wird es mit zunehmender Dunkelheit immer belebter auf den Straßen. Wir werden jedoch langsam müde und rufen ein Taxi, das uns zurück zum Hotel bringt.


Samstag, 5.5.: Das Ägyptisches Museum und die Pyramiden von Gizeh

Wir stehen um halb acht auf und begeben uns zum Frühstück, das im Zimmerpreis inklusive ist. Zur Auswahl stehen ein amerikanisches Frühstücksbuffet in der Lobby und ein Frühstücksbuffet im ägyptischen Restaurant. Wir wählen letzteres und sind begeistert. Es fehlt an nichts und die Qualität der Speisen ist sehr gut. Als Spezialitäten gibt es Falafel (eine Art Gemüsefrikadelle aus Bohnen, Kichererbsen und Gewürzen) und andere landestypische Besonderheiten.

Das Ägyptische Museum in Kairo
Das Ägyptische Museum in Kairo

Das Ägyptische Museum in Kairo
Gut gesättigt laufen wir vom Hotel aus zum ägpyptischen Museum. Der Eintritt kostet 50 Pfund. Das Fotografieren innerhalb des Museums ist streng verboten. Fotokameras und Handys muss man an der Gardrobe abgeben, was auch sehr konsequent kontrolliert wird.

Wir betretten das riesige Museum und begutachten als erstes die Sarkophage im Erdgeschoss. Unglaublich wieviele Schätze alleine hier schon übereinander gestapelt ausgestellt sind. Was hier in der dunkelsten Ecke kaum beachtet wird, wäre in vielen anderen Museen das Highlight der Sammlung.

Das Fotografieren der Schätze, die hier lagern, ist leider verboten (hier einige Postkartenfotos)
Faszinierende Exponate aus 4.500 Jahren altägyptischer Geschichte

Faszinierende Exponate aus 4.500 Jahren altägyptischer Geschichte
Doch das war erst der Anfang. Wir schauen uns die verschiedensten Statuen aus unterschiedlichen Epochen Ägyptens an und stehen dann vor dem Mumiensaal. Der extra zu zahlende Eintritt beträgt 100 Pfund. Das ist zwar relativ viel, doch für dieses einmalige Erlebnis wäre selbst ein höherer Betrag gut angelegt. Hier schaut man den königlichen Herrschern direkt ins Auge. Vor uns liegt Ramses II., der wohl bekannteste ägyptische Pharao und wir können noch 3.220 Jahre nach seinem Tod genau erkennen, dass er seine Fingernägel recht gut pflegte. Unglaublich!

Anschließend schauen wir uns viele weitere wunderschöne Statuen, Sarkophage, Tiermumien, königliche Grabbeigaben und wertvollen Schmuck an. Man kann kaum glauben, dass diese Exponate schon bis zu 5.000 Jahre alt sind, da sie noch immer in Ihren ursprünglichen Farben und polierten Oberfläschen erstrahlen.

Wir beenden unseren Rundgang mit dem wohl berühmtesten Höhepunkt des Museums: dem vollständig erhaltenen Grabschatz des Tutanchamun, den Howard Carter am 4. November 1922 im Tal der Könige entdeckte. Weltbekannt sind der Thron und die goldene Totenmaske des Herrschers aus der 18. Dynastie.

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis ruhen wir uns in einem kleinen Café im Keller des Nile Hilton Hotels aus, denn wir haben heute noch mehr vor. Wir werden die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit der Welt besuchen: die Pyramiden von Gizeh.

Die Pyramiden von Gizeh sind das einzige noch erhaltene der sieben Weltwunder
Als nächstes erwarten uns die Pyramiden von Gizeh

Als nächstes erwarten uns die Pyramiden von Gizeh
Vom Midan Tahrir fahren wir mit der Metro zur Station Gizeh. Der Fahrtpreis der Metro beträgt für jede Strecke 75 Piaster, was ungefähr 9 Euro-Cent entspricht. Die Tickets kauft man an den Schaltern in den Stationen. Es gibt spezielle Wagons für Frauen am Anfang des Zuges. Frauen, die in Kauf nehmen angestarrt zu werden, können aber auch die anderen Wagons nutzen.

Wir verlassen die Metrostation (Achtung: hier befindet man sich nicht gerade im schönsten Viertel Kairos) und nehmen, nach den üblichen Preisverhandlungen, ein Taxi bis zum Pyramiden-Plateau.

Der Eintritt beträgt 50 Ägyptische Pfund. Ein einmaliges Gefühl überkommt uns, als wir auf das einzige erhaltene der Sieben Weltwunder der Antike blicken können.

Die Pyramiden von Gizeh enstanden vor mehr als 4.500 Jahren. Außer ihnen sind auf dem Gelände noch zahlreiche Tempel und weitere Grabanlagen, wie z.B. die der Beamten und Angehörigen des Königshauses, zu finden.

Der Sphinx, im Hintergrund die Cheops-Pyramide
Der Sphinx blickt seit 4.700 Jahren rätselhaft in die Ferne

Der Sphinx blickt seit 4.700 Jahren rätselhaft in die Ferne
Wir besichtigen als erstes den Taltempel des Chefren. Durchschreitet man diesen Tempel, steht man direkt neben dem Sphinx. Er ist 20 Meter hoch und 75 Meter lang. Sein rätselhafter Blick in die zeitlose Ferne hat in weltberühmt gemacht und schon viele Generationen von Besuchern vor uns beeindruckt. Hier verweilen wir etwas und genießen die Atmosphäre, die leider immer wieder durch nervtötende Souvenierverkäufer und Bakschischjäger gestört wird.

Als nächstes laufen wir den Berg hinauf und schauen uns die drei kleineren Pyramiden der Königinnen an, die östlich von der Cheops-Pyramide stehen.

Danach wenden wir uns der Cheops-Pyramide zu. Sie ist mit 137 Metern die höchste Pyramide der Welt. Sie setzt sich aus 2,3 Millionen Steinblöcken zusammen. Ein einzelner Block wiegt durchschnittlich 2,5 Tonnen (einige auch bis zu 15 Tonnen). Die Erbauer dieses Weltwunders bewältigten vor mehr als 4.500 Jahren Probleme wie die Nivilierung des Bodens zu einer absolut waagerechten Ebene, die exakte Ausrichtung nach Norden (Abweichung nur 5 Minuten, 30 Sekunden!), Abweichungen in der Waagerechten von nur wenigen Zentimetern und schließlich die Tatsache, dass sich die Kanten tatsächlich gemeinsam in der Pyramidenspitze treffen - eine Abweichung dieser Linien um nur 2 Grad hätte sonst ein Auseinanderklaffen um 15 Meter (!) in der Spitze bewirkt.

Wir haben Glück und bekommen Tickets für das Innere der Cheops-Pyramide
Wir klettern in das Innere der Cheops-Pyramide

Wir klettern in das Innere der Cheops-Pyramide
Nur 200 Besucher pro Tag werden in die Cheops-Pyramide gelassen. Die Eintrittskarten werden eigentlich zu festen Zeiten um 9 Uhr morgens und um 13 Uhr mittags ausgegeben und sollen laut unserem Reiseführer sehr schnell ausverkauft sein. Doch irgendwie haben wir Glück und bekommen noch zwei Karten. Eine Karte kostet 100 Ägyptische Pfund. Das Tickethäuschen steht etwas entfernt von der Pyramide bei der Polizeistation.

So haben wir also die einmalige Gelgenheit ins Innere der größten und wohl bekanntesten Pyramide der Welt zu klettern - und zu kriechen. Der Weg durch die engen und aufgehitzten Gänge ist nämlich alles andere als unbeschwerlich und Menschen mit Platzangst nicht zu empfehlen.

Ein Grab zur Westseite der Cheops-Pyramide
Westlich der Cheops-Pyramide befinden sich zahlreiche Gräber

Westlich der Cheops-Pyramide befinden sich zahlreiche Gräber
Am heutigen Eingang der Pyramide - ein ehemaliger Grabräubereingang - müssen wir erstmal unsere Fotokameras abgeben, denn auch hier ist das Fotografieren mal wieder verboten. Teilweise kriechend erreichen wir die Große Halle, die schräg ansteigend bis zu einem weiteren engen Gang führt, durch den wir die Grabkammer betreten. Da wir die letzten sind, die heute noch in die Pyramide gelassen werden und bisher ganz allein in den Gängen unterwegs waren, erschrecken wir uns etwas, denn hier stehen zwei Personen die ein lautes "Mmmh" von sich geben. Diese beiden Pyramidenbesucher scheint die sakrale Atmosphäre dieser Grabkammer wohl so zu beeindrucken, dass sie mit geschlossenen Augen im Zentrum der Pyramide meditieren.

Die Chephren-Pyramide
An der Spitze der Chephren-Pyramide ist noch etwas von der Verkleidung erhalten geblieben

An der Spitze der Chephren-Pyramide ist noch etwas von der Verkleidung erhalten geblieben
Zurück aus der Pyramide schauen wir uns ein besonders gut erhaltenes der vielen Gräber an. Danach verlassen wir das Gelände und fahren mit einem Taxi zurück zur Metrostation Gizeh. Von dort aus fahren wir mit der Metro zur Station Sadat in der Innenstadt. Nach den guten Erfahrungen gestern kehren wir noch einmal ins Restaurant Felfella ein und essen Falafel als Vorspeise und leckeres Kafta und Kebab (gegrilltes Fleisch) im Hauptgang. Als Desert genehmigen wir uns einen wieder sehr guten Mehallabia und lassen so diesen eindrucksvollen Tag ausklingen.


Sonntag, 6.5.: Die islamische Altstadt und das Koptenviertel

Wir besteigen das Minarett und blicken quer über die Altstadt von Kairo
Vom Minarett der Ibn-Tulun-Moschee aus haben wir eine gute Aussicht auf die Altstadt

Vom Minarett der Ibn-Tulun-Moschee aus haben wir eine gute Aussicht auf die Altstadt
Nach dem wieder sehr guten Frühstück mit Blick auf den Nil nehmen wir uns ein Taxi vor dem Hotel. Für 15 Pfund fahren wir zur Ibn-Tulun-Moschee, der größten und ältesten Moschee der Stadt. Sie wurde 876-879 n. Chr. im mesopotamischen Baustil nach dem Vorbild der Moschee in Samarra (im heutigen Irak) errichtet.

Als Eintritt für die Moschee und das Minarett zahlen wir 20 Pfund pro Person. Die Schuhe dürfen wir anbehalten, bekommen aber ein Tuch darum gebunden. Für Frauen stehen grüne Gewänder zur Verfügung, die nach Ansicht der Aufseher den islamischen Regeln genüge tun sollen. Zuerst machen wir einen Rundgang in der Moschee. Anschließend besteigen wir das spriralförmige Minarett und haben eine schöne Aussicht auf die Altstadt, die wir heute noch durchwandern wollen.

Markt im islamischen Viertel in Kairos
Wir stürzen uns in das Getümmel des islamischen Viertels

Wir stürzen uns in das Getümmel des islamischen Viertels
Wir verlassen die Ibn-Tulun-Moschee und laufen die Straße "Sharia Saliba" entlang. Sie wird von vielen weiteren Moscheen gesäumt und führt zum Midan Salah ed-Din, einem großen Platz von dem wir die Zitadelle und die Sultan-Hassan-Moschee sehen können. Fast zwei Kilometer laufen wir an prachtvollen Palästen weiter bis zum Bab Zuwayla, einem großen Tor. Dort schließt sich die Marktstraße Sharia el Muiss Lidin Allah an. Wir landen mitten im Gewirr eines arabischen Marktes. Hier kaufen die Ägypter alles, was sie zum täglichen Leben benötigen. Man findet Obst, Gemüse, Haushaltswaren, Fisch und Fleisch direkt nebeneinander. Die Menschen hier sind deutlich weniger penibel als wir: das rohes Fleisch von Fliegen umkreist mitten in der Sonne hängt schreckt keinen Kunden ab.

Durch das Gewirr der kleinen Gassen und Plätze dieses sehr ursprünglichen Marktes, auf dem auch keine Touristen anzutreffen sind, laufen wir weiter zu den wiederrum sehr touristischen Bereichen des Khan el-Khalili, dem größten orientalischen Basar des Nahen Ostens. Die vielen billig gemachten Souveniers, die hier angeboten werden, gefallen uns aber leider alle nicht.

Arabischer Pfefferminztee
Bei Pfefferminztee und Shisha entspannen wir im Café Fishawi

Bei Pfefferminztee und Shisha entspannen wir im Café Fishawi
Also suchen wir das Café Fishawi auf, das bereits im Jahre 1773 gegründet wurde und als ältestes Kaffeehaus der Stadt gilt. Wir trinken einen Pfefferminztee und entspannen uns beim Rauchen einer arabischen Wasserpfeife (Shisha).

Gut ausgeruht können wir so später wieder aufbrechen. Mit dem Taxi fahren wir zum Koptenviertel, eines der ältesten Stadtteile Kairos, das das Bindeglied zwischen den pharaonischen und islamischen Zivilisationen darstellt. Es wurde auf den Überresten der römischen Festungsanlage Babylon aus dem 6. Jahrhundert vor Christus errichtet. Angeblich sollen Joseph und Maria hier auf ihrer Flucht nach Ägypten Rast gemacht haben.

Wir besichtigen einige der stimmungsvollen Kirchen, unter anderem die St.-Georg- und die El-Muallaka-Kirche, die als schönste Kirche Kairos bekannt ist. Auch die älteste Synagoge Ägyptens, die inzwischen prachtvoll renoviert wurde, besichtigen wir. In ihr soll - jüdischen Überlieferungen nach - der Prophet Jeremia gepredigt haben und die Kopten halten die Stelle für den Ort, an dem Moses als Kind in einem Korb gefunden wurde.

Das Koptenviertel in Kairo
Im Koptenviertel besichtigen wir stimmungsvolle Kirchen

Im Koptenviertel besichtigen wir stimmungsvolle Kirchen
Uns gefällt allerdings nicht alles im koptischen Viertel. So wurden einige Kirchen mit kitschigen Leuchttafeln verschandelt und die Wände mit dem Sortiment der Souvenierverkäufer behangen.

Direkt gegenüber der römischen Türme, der einzigen erhaltenen Gebäude der Römer, befindet sich eine Metrostation. Der erste Zug, der hier hält ist völlig überfüllt. Also nehmen wir den nächsten, in dem aber leider auch nicht viel mehr Platz ist.

Zurück am Midan Tahrir (Metrostation Sadat) suchen wir das Restaurant "Arabesque". Wir finden es am Anfang der Straße Kasr el-Nil. Leider öffnet es erst um 19 Uhr. Also fahren wir mit dem Taxi zurück zum Hotel und machen uns frisch. Gegen Abend flanieren wir über die Nilbrücken ins Stadtzentrum und begeben uns ins nun geöffnete Arabesque. Laut unserem Reiseführer galt es vor zehn Jahren als das beste Restaurant Kairos, konnte mit den neuesten Trends aber nicht mithalten. Doch von seinen prominenten Stammgästen wird es noch immer aufgesucht. Wir essen von einer Grillplatte mit verschiedenen Fleischsorten. Als Nachtisch wählen wir wieder Mehallabia, der hier mit Rosinen und Nüssen serviert wird und den ebenfalls unglaublich schmackhaften ägyptischen Desert Umm Ali, das aus Brot, Milch, Butter und Nüssen zubereitet wird.

Unser Rückflug führt uns über die Wüste
Unser Rückflug führt über die Wüste nach Hurghada

Unser Rückflug führt über die Wüste nach Hurghada

Montag, 7.5.: Im Triton Empire Beach Resort

Bereits um 6 Uhr begeben wir uns zum Frühstück. Bis zum Auschecken haben wir noch genügend Zeit. Vom Hotel aus fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Obwohl wir die wichtigsten Begriffe wie "Terminal für Inlandsflüge" in unserem Reiseführer in arabischer Schrift abgedruckt haben, so dass wir nur auf die Worte zeigen müssen, bringt uns unserer Fahrer erst im zweiten Versuch an das richtige Terminal. Wie gewohnt will er dafür natürlich noch reichlich Trinkgeld "erzwingen".

Nach dem Check-in bei Egyptair begeben wir uns durch die Sicherheitsschleuse, die diesen Namen aber offensichtlich nicht verdient: der Sicherheitsbeamte, der vor dem Monitor sitzt, auf dem die durchleuchteten Koffer gezeigt werden, hat die Augen geschlossen und schläft!

Anders als beim Hinflug haben wir heute einen riesigen modernen Airbus A330-200 der 268 Passagieren Platz bietet. Außerdem dürfen wir direkt am Notausgang sitzen. In Hurghada gelandet fahren wir für 8 Euro mit einem Taxi zum Hotel. Beim Check-in gibt es dann Probleme. Angeblich hat unsere Hotelagentur die Buchung nicht an das Hotel weiter gegeben. Nach einiger Wartezeit klärt sich aber alles auf und wir checken ein. Das Triton Empire Beach ist nicht so schön wie unserer erstes Hotel in Hurghada, für den unglaublichen Preis von 18 Euro (all inklusive!) aber völlig ausreichend.

Der Hotelstrand des Triton Empire Beach
Wir verbringen noch einen Tag am Roten Meer ...

Wir verbringen noch einen Tag am Roten Meer ...
Nach den erlebnisreichen Tagen in Kairo ruhen wir uns den Rest des Tages am Strand aus, sonnen uns und gehen ins Wasser schnorcheln. Auch hier kann man wieder direkt am Hotelstrand zahlreiche Fische und andere Tiere (leider auch zahlreiche Quallen) im Wasser beobachten. Mit meiner Fotokamera drehen wir sogar einige lustige Unterwasserfilme.

Nachmittags werden im nahen Restaurant sehr leckere Hamburger gegrillt. Auch das spätere Abendessen ist recht gut. Nach dem Essen verlassen wir das zentral in Hurghada gelegene Hotel noch einmal um uns umzuschauen. Da uns die extrem touristische Umgebung aber nicht so gefällt, gehen wir zurück ins Zimmer.

Leider ist unser Klimaanlage defekt und produziert statt kalter Luft heiße Luft! So bekommen wir einen Hitzeschock von gefühlten 50 Grad als wir unsere Zimmertür öffnen. Nach einer Beschwerde an der Rezeption und einem erneuten Nachhacken nach einer halben Stunde kommen allerdings drei Techniker in unserer Zimmer und reparieren die Anlage recht schnell.

Dienstag, 8.5.: Die Abreise

Am Dienstagmorgen geht's mit TUIfly zurück nach Düsseldorf
... bevor uns TUIfly sicher zurück nach Düsseldorf fliegt

... bevor uns TUIfly sicher zurück nach Düsseldorf fliegt
Unserer Rückflug von Hurghada nach Düsseldorf startet um 11:35 Uhr. So haben wir noch genügend Zeit, um in Ruhe zu frühstücken. Mit unserem Taxifahrer von gestern hatten wir ausgehandelt, dass er uns um 9 Uhr am Hotel abholen soll. Das tut er sogar pünktlichst und fährt uns zurück zum Flughafen. Wir geben unsere Koffer am Check-in ab und füllen eine Ausreisekarte aus, die wir an der Passkontrolle abgeben müssen.

Wie von TUIfly gewöhnt bekommen wir auf dem Rückflug Essen und Getränke gereicht und landen gegen 15:30 Uhr sicher wieder in Düsseldorf.

Fazit:

Das Rote Meer gefällt mir sehr gut. Im Mai sind die Temperaturen angenehm. An vielen Hotelständen braucht man nur wenige Meter ins Wasser zu gehen, um hervorragend schnorcheln zu können. Das Clubhotel Calimera Hurghada würde ich sofort noch einmal buchen, denn das Essen ist hier wirklich hervorragend. Unsere wenigen Tage in Hurghada waren sehr erholsam.

Sonnenaufgang über Kairo
Sonnenaufgang über Kairo, der bedeutensten Metropole des Nahen Ostens

Sonnenaufgang über Kairo, der bedeutensten Metropole des Nahen Ostens
Schon in den Büchern von 1001 Nacht steht geschrieben: "Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen." Das kann ich voll und ganz unterstreichen! Allerdings mit dem Hintergrund, dass die Welt auch viele Schattenseiten hat und auch die werden dem Besucher Kairos deutlich dargelegt.

Die Armut vieler Menschen ist stets offensichtlich und die gesamte Stadt wird von der Belastung der Umweltbedingungen erdrückt: Kairo ist eine einzige laut huppende Verkehrslawine und Müllberge werden mitten in Wohnviertel gelagert.

Auf der anderen Seite wartet Kairo mit Sehenswürdigkeiten auf, die seinesgleichen suchen. Nicht umsonst träumen viele Menschen davon einmal im Leben die Pyramiden zu sehen, der Mumie von Ramses II. ins Auge zu blicken oder der goldenen Maske des Tutanchamun gegenüber zu stehen. Darüber hinaus kann man an vielen ursprünglichen Orten, wie z.B. dem zum Weltkulturerbe erklärten Altstadtviertel, noch immer den Charme des Orients im Mittelalter erleben.

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Links:

TUIfly
Egyptair
Calimera Hurghada
Sheraton Cairo Towers - unser 5-Sterne-Hotel in Kairo
Triton Empire Beach Resort
medhotels.de - bei Medhotels haben wir das Calimera und das Sheraton Hotel gebucht
HRS - ... und bei HRS das Triton Empire Beach
Marios Rezepttipps