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Bericht

September 2007:  Anschlussurlaub auf Mallorca und in Barcelona

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Reisebericht


Die Sagrada Familia
Von Mallorca aus werde ich nach Barcelona fliegen

Von Mallorca aus werde ich nach Barcelona fliegen
Im September werde ich vier Tage auf der AIDAaura verbringen, die von Palma de Mallorca abfährt. Und wenn ich schon mal auf meiner Lieblingsinsel Mallorca bin, dann will ich natürlich noch ein paar Tage dort bleiben!

Als Unterkunft habe ich vier Nächte im 3-Sterne-Hotel Leo an der Playa de Palma gebucht.

Eine Preisaktion bei Vueling, einem spanischen Billigflieger, bringt mich auf die Idee, während meines Insel-Aufenthaltes einen kleinen Ausflug nach Barcelona zu machen. Die bei Vueling angebotenen Flüge sind dazu perfekt: nicht zu früh, sondern um 12:25 Uhr starte ich vom Flughafen Palma de Mallorca nach Barcelona. Dort habe ich dann über 10 Stunden Zeit um die katalanische Hauptstadt zu genießen und über die Rambla zu schlendern. Der Preis für Hin- und Rückflug zusammen beträgt gerade mal 24 Euro inklusive aller Gebühren.

Donnerstag, 13.9.: Online Check in

Mein Flug mit TUIfly ist am Freitag um 6 Uhr morgens. Dieser Reisebericht beginnt allerdings schon am Donnerstag, denn bereits 30 Stunden vor Abflug kann man bei TUIfly online einchecken. Diesen Service nutze ich, denn so kann ich mir bereits jetzt einen Sitzplatz aussuchen und meine Bordkarte ausdrucken.

Bereits eine ganze Woche vor Abflug kann ich wiederum bei Vueling online einchecken. Das mache ich auch, und da ich ohne Gepäck nach Barcelona reise, brauche ich so erst 30 Minuten vor Abflug am Gate erscheinen.

Freitag, 14.9.: Meine Ankunft auf Mallorca

Vom Flughafen Düsseldorf aus startet mein Flieger pünktlich. Im Gegensatz zu anderen Billigfliegern nach Mallorca ist bei TUIfly ein kleiner Snack und ein Getränk im Flugpreis inbegriffen - und das bei rundum freundlichem Service.

Ich hole unseren Mietwagen ab
Ein Mietwagen lohnt auf Mallorca eigentlich immer

Ein Mietwagen lohnt auf Mallorca eigentlich immer
In Palma gelandet suche ich den mit einem gelben T-Shirt bekleideten Angestellten der Mietwagenfirma Hiper-Car auf. Diesen finde ich beim gut ausgeschilderten "Meeting-Point". Mit einem Shuttlebus werde ich zur Mietwagenstation nach Can Pastilla gebracht. Hier nehme ich den Mietwagen an. Für eine Woche habe ich auf Grund eines Angebotes von m-broker gerade einmal 105 Euro inklusive aller Versicherungen bezahlt.

Voller Vorfreude fahre ich als erstes zum Hafen von Palma. Hier liegt die AIDAaura an der Pier. Zum ersten Mal sehe ich hier auch das neueste Schiff der AIDA-Flotte im fertig gestellten Zustand: die AIDAdiva.

... und bräune schon mal ein wenig am Stand vor
Bevor es auf die AIDA geht, tanke ich schon mal ein wenig Sonne an der Playa de Palma

Bevor es auf die AIDA geht, tanke ich schon mal ein wenig Sonne an der Playa de Palma
Vor der AIDAaura gebe ich meinen Koffer ab, damit dieser bereits durchleuchtet und auf das Schiff gebracht werden kann. Das Schiff betreten darf ich leider erst um 16 Uhr.

Bis dahin fahre ich an die Playa de Palma. Dort esse ich etwas und lege mich an den Strand um schon mal ein wenig Urlaubsbräune zu tanken.

Um 14 Uhr fahre ich dann zum Flughafen und hole meine Mitreisende Linda ab, die in Stuttgart wohnt und von dort aus geflogen ist. Zusammen fahren wir in die Stadt und schlendern ein wenig durch das Einkaufszentrum Porto Pi, das sich in direkter Nähe zum Hafen befindet. Gegen 17 Uhr checken wir auf dem Clubschiff AIDA ein und verbringen dort drei erholsame Tage.



Zahlreiche Fotos und einen Reisebericht unserer AIDA Kurzreise findest Du hier.




Montag, 17.9.: Wir checken im Hotel Leo ein

Nachdem wir um 11 Uhr das Clubschiff AIDAaura verlassen mussten, fahren wir mit dem Mietwagen zu unserem Hotel Leo. Es befindet sich am Ende der Playa de Palma zwischen Balneario 14 und 15.

Das Hotel Hotetur Leo an der Playa de Palma
Das Hotel Hotetur Leo

Das Hotel Hotetur Leo
Das Hotel Leo ist ein Drei-Sterne-Hotel der Kette Hotetur. Hier darf man natürlich keinen Luxus erwarten, doch ich würde das Hotel Leo auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man seinen Urlaub nicht im Zentrum der Playa de Palma (Ballermann 6) verbringen möchte, denn hier ist es etwas ruhiger. Falls man abends doch einmal ins Zentrum fahren möchte, kostet dies 1,10 Euro mit dem in kurzen Zeitabständen verkehrenden Bus oder 8 Euro mit dem Taxi.

Nachdem wir bereits einchecken durften, fahren wir mit dem Mietwagen in den riesigen Supermarkt "Carrefour", der nur wenige Autominuten von unserem Hotel entfernt liegt. Der Carrefour ist so groß, dass einige Angestellte mit Rollschuhen durch den Markt fahren, um die langen Wege schnell zurücklegen zu können. Wir kaufen uns einige Snacks und Getränke für den Tag am Strand sowie ein paar Mitbringsel für zuhause, wie spanisches Olivenöl.

Den Rest des Tages verbringen wir am Strand und im warmen Mittelmeer. Das Abendessen im Hotel ist im Angebotspreis von 30 Euro pro Person und Nacht inbegriffen. Dem Essen würde ich die Note 3 geben, das heißt, ich werde satt, allerdings gibt gab es nicht, was ich geschmacklich besonders genossen hätte.

Den Abend lassen wir heute gemütlich in einem Café an der Strandpromenade ausklingen.

Dienstag, 18.9.: Shoppen in Palma

Im Zentrum von Palma de Mallorca
Die Innenstadt von Palma

Die Innenstadt von Palma
Nach dem Frühstück fahren wir mit unserem Mietwagen nach Palma um ein wenig zu shoppen. Die Parkhäuser sind gut ausgeschildert. Wir nutzen ein zentrales Parkhaus, von dem aus wir die Avinguda Jaume III entlang laufen. Hier finden sich zahlreiche Kleidungs- und Schuhgeschäfte und das Kaufhaus "El Corte Inglés". Die Jaume III endet im Plaça Rei Juan Carles, wo sich weitere Geschäfte wie die Zara und die Altstadt anschließen. Wir kehren hier aber um und fahren zurück zum Stand, wo wir den Rest des Tages verbringen.

Gegen 19 Uhr bringe ich Linda zum Flughafen, denn sie reist bereits heute ab. Während Sie am Mittwoch schon wieder ins Büro muss, werde ich noch bis Freitag meinen Urlaub genießen.

Mittwoch, 19.9.: Mein Tagesausflug nach Barcelona

Nach dem Frühstück breche ich um 11:15 Uhr gemütlich zum Flughafen auf. Im Prinzip hätte ich die Strecke sogar laufen können, doch da zwischen Flughafen und Hotel die nicht einfach überquerbare Autobahn verläuft, fahre ich mit dem Auto. Für den einen Tag im Parkhaus des Flughafens zahle ich 10 Euro.

Die Westküste Mallorcas vom Flugzeug aus
Über die Westkünste Mallorcas hinweg fliege ich nach Barcelona

Über die Westkünste Mallorcas hinweg fliege ich nach Barcelona
Mit einem sehr eng bestuhlten Airbus 320 fliegen wir über die Westküste Mallorcas Richtung Festland. Dort landen wir nach einer Flugdauer von weniger als 50 Minuten.

Im Flughafen von Barcelona angekommen laufe ich zum Bahnhof, der sich ganz am Ende des Terminalgebäudes befindet. Dort kaufe ich ein T-DIA Ticket. Es kostet 5,25 Euro und erlaubt mir die Strecke vom Flughafen in die Stadt zu fahren sowie alle öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb Barcelonas zu nutzen.

Zum ersten Mal besichtige ich heute die Kirche von innen
Die Passionsfassade der Sagrada Familia mit dem Haupteingang

Die Passionsfassade der Sagrada Familia mit dem Haupteingang
Mit dem Zug fahre ich vom Flughafen bis zur "Sants-Estació". Mit der Metro fahre ich weiter zur Sagrada Familia. Nachdem ich diese Kirche nun schon zum dritten Mal besuche, möchte ich heute zum ersten Mal das Innere dieses unglaublichen Sakralbaues besichtigen. Der Eintritt kostet 8 Euro. Für weitere 3,50 Euro leihe ich mir einen Audioguide und besichtige mit seiner Hilfe die gesamte Kirche.

Besonders das Innere ist noch eine große Baustelle, denn die Sagrada Familia ist auch nach 125 Jahren Bauzeit noch nicht fertig gestellt. Zuerst begutachte ich die Passionsfassade, dann das Innere der Kirche, die Weihnachtsfassade und das Gaudí-Museum im linken Querarm der Kirche.

Die hohen Säulen im Inneren erzeugen eine umwerfende Wirkung
Die Säulen im Inneren der Sagrada Familia

Die Säulen im Inneren der Sagrada Familia
Ein unglaubliches Erlebnis! Dieses Bauwerk wird, wenn es einmal fertig werden sollte, ein neues Weltwunder sein. Die Sagrada Familia ist mit keiner Kirche und keinem sonstigen Bauwerk zu vergleichen. Sie ist einmalig sowohl in ihrer Bauweise als auch in ihrer Wirkung als Gesamtkunstwerk - und das obwohl sie noch längst nicht fertig gestellt ist. Besonders der Innenraum mit seinen riesigen baumförmigen Säulen hat mich in unvergesslicher Weise beeindruckt. Aber auch eine eingehendere Beschäftigung mit den Außenfassaden ist absolut lohnenswert.

Als nächstes fahre ich mit der Metro zum Plaça de Catalunya. Hier beginnt die Lebensader von Barcelona, die Straße "Rambla". Ich schlendere mit den Menschenmassen die Rambla Richtung Hafen entlang. Dabei bewundere ich einige Straßenkünstler.

Obststand in der Mercat de la Boqueria
Marktstand im der Markhalle La Boquería

Marktstand im der Markhalle La Boquería
An der Rambla findet sich auch der Eingang zur Markhalle La Boquería, die den größten und bekanntesten Markt Barcelonas beherbergt. Hier gibt es alles wofür die spanische Küche bekannt ist. Nachdem ich mich mit einer großen Schale frischem Obst gestärkt habe, laufe ich zum Plaça Reial. Auf diesem hellen Platz mit seinen eleganten goldgelben Gebäuden ruhe ich mich etwas aus.

Nachdem ich bis zum Hafen gelaufen bin, setze ich mich in die Metro, denn den Abend möchte ich im Park Güell verbringen, den ich ebenfalls bereits das dritte Mal besuche. Von der Metrostation "Lesseps" sind es noch 1.500 Meter Fußweg bis zum Eingang des Parkes.

Der Parc Güell wurde, wie die Sagrada Familia, unter der Leitung von Antoni Gaudí erbaut. Er kostet keinen Eintritt und wird als UNESCO-Weltkulturerbe nicht nur von zahlreichen Touristen besucht, sondern auch von Barcelonas Einwohnern zum Joggen, musizieren und entspannen genutzt. Unglaublich wie wunderschön der Architekt und Künstler Gaudí diesen Park errichte. Die organischen Formen der Bauten fügen sich in die Natur des Parkes ein, als seien sie aus dem Boden gewachsen. An diesem Ort genieße ich den sommerlichen Abend und den Sonnenuntergang über Barcelona.

Blick vom Parc Güell aus auf Barcelona
Vom Parc Güell aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt

Vom Parc Güell aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt
Nachdem es langsam dunkel geworden ist, fahre ich mit der Metro noch einmal in die Stadt zum Passeig de Gràcia, wo ich im Restaurant "Tapas Tapas" einige der gleichnamigen spanischen Spezialitäten verköstige.

Um 23:40 Uhr fliege ich wieder zurück nach Mallorca, wo unser Flieger als letzter dieses Tages um 0:30 Uhr landet.



Donnerstag, 20.9.: Der letzte Tag am Strand

Nach dem erlebnisreichen Tag gestern schlafe ich heute etwas länger und frühstücke stattdessen in einem der vielen Strandcafés an der Promenade.

Den Rest des Tages verbringe ich am Strand und im Wasser. Gegen Abend fahre ich mit dem Bus ins Party-Zentrum der Playa de Palma, wo ich einen sehr schönen letzten Urlaubsabend verbringe.

Freitag, 21.9.: Die Abreise

Da mein Rückflug erst um 13 Uhr startet, habe ich noch genügend Zeit auszuschlafen, zu frühstücken und meinen Koffer zu packen. Gegen 11 Uhr gebe ich meinen Mietwagen ab und fliege mit Germanwings zurück nach Dortmund.

Fazit:

Sonnenanbeter an der Playa de Palma
Trotz (oder gerade wegen?) dem Massentourismus ein schöner Strand: die Playa de Palma

Trotz (oder gerade wegen?) dem Massentourismus ein schöner Strand: die Playa de Palma
Mallorca ist und bleibt eines der schönsten Reiseziele im Mittelmeer. Das Hotel Leo war eine gute Wahl. Es liegt nicht im Zentrum der Playa de Palma, was in meinem Fall ein klarer Vorteil war. Hier ist es ruhiger, der Strand ist leerer und ich befand mich in direkter Nähe zum Flughafen und zur Hauptstadt Palma.

Mein Tagesausflug nach Barcelona war sehr lohnenswert. Auch bei meinem dritten Besuch fasziniert mich diese Stadt immer wieder von neuem. Dank der Billigflieger wie Vueling ist dies mal eine ganz neue, interessante Ausflugsvariante, die man von Mallorca aus unternehmen kann.

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Hotetur Hotel Leo
m-broker
Vueling - Spanischer Billigflieger mit dem ich von Mallorca nach Barcelona geflogen bin