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Juni 2009: Wochenendtrip nach Bukarest
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Freitag, 26.6.: Anreise
Samstag, 27.6.: Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens

- Am Samstagmorgen verlasse ich das Hotel und beginne meinen Rundgang

- Auf den ersten Blick ist vieles in der Stadt nicht gerade im besten Zustand

- ... und nicht alles entspricht den deutschen Sicherheitsbestimmungen

- Man scheint aber auch nicht alles zu benötigen: es geht schließlich auch ohne Anhänger!

- Doch Bukarest hat auch eine andere Seite

- ... und gerade die vielen Kontraste machen diese Stadt so interessant

- Mein erstes Ziel ist das Nationalmuseum für die Geschichte Rumäniens

- Es beherbergt vor allem Fundstücke aus der römischen Zeit sowie den Goldschatz von Pietroasa

- Entlang des Flusses Dâmboviţa mitten in der Stadt ...

- laufe ich zu den Ruinen des Alten Fürstenhofes (Curtea Veche)

- Erbaut und genutzt wurde er von Vlad Tepeş, besser bekannt unter dem Namen:

- Graf Dracula

- Ganz alleine schaue ich mich auf dem Gelände um

- Video: In den Kellergewölben von Graf Draculas Fürstenhof

- Das gesamte Areal ist mit langen Tonnengewölben untermauert

- In den Gewölben sind mehrere moderne Gemälde ausgestellt

- Direkt nebenan steht die Verkündigungskirche Buna Vestira aus dem 16. Jahrhundert

- Die Karawanserei "Hanul lui Manuc" auf der anderen Straßenseite ist leider nicht mehr zugänglich

- Einige Meter weiter beginnt das Leipziger Viertel

- Es wird zurzeit komplett restauriert und ist dadurch nicht so hübsch anzuschauen wie sonst

- Hausschmuck an einer Fassade

- Im Leipziger Viertel finden sich viele Cafés und Restaurants

- Hip und durchgestylt trifft sich in ihnen das junge Bukarest

- Ich besuche das historische Stadtmuseum im Şuţu-Palais

- sowie den Antiquitätenmarkt ...

- ... der direkt vor dem Palais statt findet

- Das Nationaltheater

- ... vor ihm steht der 0-Kilometerstein

- Die zweitschönste Kirche der Stadt ist die Universitätskirche

- Übertroffen wird sie aber von der Stavropoleos-Kirche

- Ihre Fassade ist reich verziert

- Blick ins Innere der Stavropoleos-Kirche

- Der angrenzende Garten lädt zum Verweilen ein, doch ich setze meinen Rundgang fort

- ... auch wenn sich Hindernisse in den Weg stellen!

- Vom Diktator Nicolae Ceauşescu wurde in Bukarest ...

- der zweitgrößte Profanbau der Welt erbaut: das Haus des Parlaments

- Das Volk nannte es lieber "Haus des Sieges des Sozialismus über die Menschen"

- Hier beginnt auch der Boulevard Unirii

- Für ihn wurde - wie eine Schnittwunde - eine Schneise durch die historische Stadt geschlagen

- In seiner Mitte findet sich der riesige Piaţa Unirii

- Im nahen Einkaufszentrum finde ich einige Restaurants und esse etwas

- Als nächstes fahre ich mit der Metro zum Piaţa Romană

- Von hier aus laufe ich weiter durch die Stadt

- Auf dem Weg dorthin schaue ich mir zahlreiche prunkvolle Bauwerke an, wie das Athenäum

- oder die Universitätsbibliothek

- Erinnerung an die Opfer von 1989 am Revolutionsplatz

- Die Kreţulescu-Kirche

- Den Abend verbringe ich im schönen Cişmigiu-Park vor meinem Hotel

- Er ist der älteste der Stadt und hat einen See in seiner Mitte

- Gegen Abend begebe ich mich zurück ins Hotel und lasse den erlebnisreichen Tag Revue passieren
Sonntag, 28.6.: Der Norden der Stadt und die Volkskundlichen Museen

- Am nächsten Morgen laufe ich zum Piaţa Victoriei

- Hier beginnt die punkvolle Kiseleff-Chaussée

- Ich besuche das Rumänische Bauernmuseum

- und laufe dann entlang der vielen Botschaften und Villen

- ... bis zum Triumphbogen

- Er ist das Wahrzeichen Bukarests

- Von hier aus ist es nicht weit bis zum Dorfmuseum

- In den verschiedensten Regionen Rumäniens wurden ganze Dörfer abgebaut

- ... und in diesem Freilichtmuseum wieder aufgebaut

- Ob Eingangstore aus der Walachei

- ... oder eine Kirche aus Transsilvanien

- Hier zeigt sich die vielfältige Kultur des Landes

- Die meisten Gebäude sind sogar detailgetreu eingerichtet

- Blick in eine alte Kirche

- Windmühlen, ...

- Fischerhäuser direkt am See ...

- und sogar ein paar Jahrmarktattraktionen wurden aufgestellt

- Am heutigen Tag findet ein traditioneller Bauernmarkt im Dorfmuseum statt

- In Trachten gekleidete Rumäninnen und Rumänen ...

- verkaufen traditionelle Kunsthandwerksstücke

- Ich verlasse das Museum

- und laufe die Kiseleff-Chaussée bis zum Pressehaus

- Von hier ist es ein nicht mehr allzu weiter Fußweg zum Flughafen Baneasa

