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April 2009:  Wochenendtrip nach Danzig

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Freitag, 24.4.: Danzig, Hansestadt an der Ostsee

Mit Wizzair fliege ich von Dortmund nach Danzig
Meinen Stadtrundgang beginne ich vor dem Hohen Tor am Kohlemarkt
Direkt dahinter befindet sich das Goldene Tor ...
durch das ich auf die Lange Gasse schreite
Nach der beinahe kompletten Zerstörung Danzigs im Zweiten Weltkrieg
... haben die polnischen Restauratoren ein wahres Wunderwerk vollbracht
Die historische Innenstadt erstrahlt heute ...
wieder wie zu seinen besten Zeiten
... als Danzig die reichste Hansestadt der Ostsee war.
Das Uphagenhaus ist im Inneren im Stil des 18. Jahrhunderts eingerichtet und kann besichtigt werden
Am Ende der Langen Gasse steht das Rechtstädtische Rathaus
Hier beginnt auch der Lange Markt
Blickfang auf dem Langen Markt ist der Neptunbrunnen
... der als Treffpunkt für Touristen und Einheimische beliebt ist
In einem der vielen Cafés genieße ich die Frühlingssonne
... die die prunkvollen Häuserfassaden in herrlichstem Licht erstrahlen lässt
Panoramabild: Der Lange Markt in Danzigs Rechtstadt
Das Grüne Tor führt zum Hafen
Der Hafenkai war schon im Mittelalter eine beliebte Promenade der Danziger
Hier steht Danzigs Wahrzeichen, das schwarze Krantor
Mein nächstes Ziel ist die malerische Frauengasse
Sie versprüht eine Atmosphäre wie wohl kein anderer Ort an der Ostsee
Ich fühle mich sofort wie in die glorreiche Hansezeit zurück versetzt
Wer auf der Suche nach hübschem Bernsteinschmuck ist, wird hier auf jeden Fall fündig
Am Ende der Frauengasse befindet sich das Frauentor
In ihm ist ein archäologisches Museum eingerichtet, das ich besuche
Ein noch größeres Highlight ist aber der Blick vom Turm des Frauentors
Panoramabild: Blick über die historische Innenstadt von Danzig
Schon vom Aussichtsturm aus habe ich die Marienkirche gesehen
Sie ist die größte mittelalterliche Backsteinkirche der Welt
Am Ende der ulica Piwna steht ...
das große Zeughaus, ein Paradebeispiel für den Niederländischen Manierismus
Vor allem die Liebe zum Detail, mit der diese Stadt wieder aufgebaut wurde, hat mich beeindruckt
Nicht weit von der Altstadt entfernt befindet sich ein ehrenwerter Ort der jüngeren Geschichte
Die Danziger Werft, Ausgangspunkt der Solidarnosc-Bewegung und somit Ende des kommunistischen Regime
Panoramabild: Denkmal für die beim Aufstand gefallenen Werftarbeiter
Zurück auf dem Langen Markt genieße ich die Abendstimmung


Samstag, 25.4.: Marienburg und Zoppot

Am nächsten Morgen fahre ich mit dem Zug ...
ins eine Stunde Fahrtzeit entfernte Marienburg
Marienburg war einst die Hauptstadt der Kreuzritter
... und zählt heute zum Weltkulturerbe der UNESCO
Panoramabild: Marienburg, die größte Burganlage Europas
Ich betrete die riesige Festungsanlage
... und schaue mich ausgiebig um
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von den Rittern des Deutschen Ordens errichtet
Der Innenhof des Hochschlosses
Auch zahlreiche Innenräume können besichtigt werden
Das Große Refektorium aus dem 14. Jahrhundert
Man kann sich gut vorstellen, wie die Ordensritter hier einst lebten
Anschließend fahre ich mit dem Zug in den Badeort Zoppot
Die Prachtmeile dieses typischen Ostseebads ist die Monte-Casino-Straße
Sie wir gesäumt von zahlreichen Cafés, Restaurants oder Bars
Pflicht ist es vor allen Dingen, einen Gofry zu essen
Bei diesem leckeren Anblick kann auch ich nicht widerstehen
Ich hoffe mal, da waren keine Drogen drin ;)
Nein, das ist nur das Schiefe Haus (Krzywy Dom) an der Monte-Casino-Straße
Vom alten Ruhm vom Anfang des letzten Jahrhunderts zeugt das denkmalgeschützte Grand Hotel
Davor beginnt der feine Sandstrand der Ostsee
Am Strand genieße ich das herrliche Wetter
Zu einem Besuch von Zoppot gehört ein Spaziergang über die 512 m in die Ostsee ragende Mole
Auf ihr flanieren Liebespaare, Urlauber und Einheimische und genießen die Ostseeluft
Ein perfekter Ort, um den letzten Abend dieses herrlichen Kurztrips ausklingen zu lassen